Schlösser und Gärten in Sachsen

Eine Gartenreise zu Sachsens prunkvollen Gartenanlagen

vom 18. bis 25. Mai 2019 mit Dr. Michael Groß

Diese Reise führt Sie in Deutschlands Osten zu prunkvollen und farbenprächtigen Gartenanlagen und den zauberhaften Schlössern Sachsens. Dank des bedeutenden Geschlechts der Wettiner entstanden nämlich vor allem zur Zeit Kurfürst August des Starken nicht nur in und um Dresden zahlreiche repräsentative Schlossbauten und Gartenanlagen. Im ganzen Land Sachsen eiferte man hinterher und auch über die Neuerungen des englischen Gartenstils hinaus sind Schloss und Garten ein prägendes kulturelles Element geblieben. Diese möchten wir mit Ihnen im Mai 2019 bestaunen und beschnuppern. 

1. Tag                                    

Anreise nach Dresden

Individuelle Anreise nach Dresden. Spaziergang durch Dresden und Transfer nach Radebeul.

 

2. Tag

Moritzburg – Diesbar-Seußlitz – Meißen

Im Mosebruch ließ Kurfürst Moritz auf einer Landzunge ein Renaissanceschlösschen errichten, das 1723 unter August dem Starken zu einem repräsentativen Jagdschloss ausgebaut wurde. Das Schloss selbst setzte Matthäus Daniel Pöppelmann in eine inselgleiche Lage, jenseits des Wassers entstand ein barocker Lustgarten. Innerhalb des weitläufigen Jagdparks wurde 1770 das im chinoisen Stil errichtete Fasanenschlösschen ergänzt. Über die sächsische Weinstraße und Diesbar-Seußlitz mit seinem schönen barocken Kirchenbau von Georg Bähr geht es weiter nach Meißen. Dort lassen wir den Tag mit einem kleinen Stadtspaziergang ausklingen.

 

3. Tag         

Pillnitz – Pirna – Bastei

Das in einzigartiger topographischer Lage südöstlich von Dresden befindliche Pillnitz ist Ort ältester und jüngster gartenkultureller Tradition in Sachsen. Das Schloss, ein glanzvoller Chinoiserie-Bau war bis 1918 Sommerresidenz der Wettiner. Das alte Schloss gehörte 1708-18 der Gräfin Cosel. Nachdem sie Ungnade verfallen war, ließ August der Starke durch Pöppelmann und Longuelune ein wahrlich zauberhaftes „Lustschloss für Park- und Wasserfeste“ errichten. In Pirna, der Stadt der Giebel, Erker und Portale, schauen wir uns die Stadtkirche St. Marien an, ein Meisterwerk spätgotischer Kirchenbaukunst. Zum Abschluss genießen wir den Blick von der Bastei über das Elbtal und das Elbsandsteingebirge.

 

4. Tag

Altzella – Lichtenwalde

Das einst bedeutende Zisterzienserkloster Altzella wurde 1540 aufgelöst. Mit der Freilegung der Grablege der Wettiner unter dem Schutt der Klosterruine entstand der Plan zum Bau eines Mausoleums mit „angemessener natürlicher“ Gestaltung der Umgebung und unter Einbeziehung der alten Klosterruinen. Die Anlage ist eine gelungene Veranschaulichung der Vergänglichkeit im Geiste der Romantik. 1722 erwarb Reichsgraf Christoph Heinrich von Watzdorf die Burg Lichtenwalde und ließ sie durch einen barocken Schlossbau ersetzen. Unter seinem Sohn entstand einer der schönsten Rokokogärten mit kleinen intimen Gartenräumen und zahlreichen Wasserspielen.

                                                                           

5. Tag                   

St. Marienstern – Neschwitz – Bautzen – Görlitz

Seit 770 Jahren besteht das Zisterzienserinnenkloster St. Marienstern ohne Unterbrechung. Als katholische Oase in Sachsen wurde Marienstern letzte Ruhestätte der Katholiken des Hofes. Der Konvent wurde 1731 neu gebaut, die Klosterkirche hat sich als spätgotische Hallenkirche erhalten. Der Schlosspark Neschwitz ist die bedeutendste barocke Gartenanlage der Oberlausitz. Das allseitig von einem Wassergraben umgebene Schloss wurde auf den Fundamenten einer Wasserburg errichtet und diente als Sommer- und Jagdschloss. Die reizvolle Gartengestaltung Johann Friedrich Karchers wird durch hervorragende Skulpturen von Benjamin Thomae, einem Schüler Permosers, ergänzt. Nach einem Rundgang durch die Altstadt von Bautzen fahren wir weiter nach Görlitz.

 

6. Tag

Bad Muskau – Kromlau

Im lieblichen Tal der Neiße, das von den Hängen und Terrassen des Muskauer Faltenbogens eingefasst wird, liegt der malerisch die Stadt Bad Muskau umschließende, etwa 830 ha große Muskauer Park, ein Lebenswerk des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Seit 1815 legte er den Landschaftspark im englischen Stil an, den er auf ausgedehnten Reisen kennengelernt hatte. Seine Wege wurden zu „stummen Führern des Spazierengehenden“, wie kaum ein anderer verstand er es, Wasser, „das Auge der Landschaft“ in die Anlage einzubeziehen. In unmittelbarer Nähe entstand seit 1842 aus einem ehemaligen Rittergut der Park Kromlau, der seit Ende des Jahrhunderts durch zahlreiche seltene Gehölze und Rhododendren angereichert wurde.

                                                                              

 7. Tag                               

Görlitz

Als Grenzort einst Stiefkind der Denkmalpflege, strahlt die Stadt dank rühriger Aktivitäten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wieder in neuem Glanz. In der Stadt erwarten uns zahlreiche sehenswerte Bürgerhäuser, Kirchen und Plätze, aber auch schöne Gartenanlagen wie der Nikolai- und Ochsenzwinger, einer 1995 erneuerten Konzeption Henry Krafts aus der Nachkriegszeit, oder der unter Mitwirkung von Peter Joseph Lenné 1833 entstandene Stadtpark.             

 

8. Tag

Individuelle Rückreise

Ihr Reiseleiter:

Michael Groß wurde 1960 in München geboren. Nach dem Gymnasium folgte das Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Literatur in München, das er 1993 mit einer Arbeit über die italienische Frührenaissance abschloss. Als Reiseleiter ist er seit 1987 unterwegs, mit den Schwerpunkten Italien, Spanien, Frankreich und Britische Inseln. Neben der klassischen Studienreise führt er auch Wander- und Fahrradstudienreisen.

Die Tätigkeit des Studienreiseleiters ist Herrn Dr. Groß ans Herz gewachsen. Mit großer Begeisterung versteht er es, die europäische Kultur in ihren Zusammenhängen darzustellen und im lebendigen Rahmen einer Reise anschaulich zu machen. Schauen und Genießen – dieses Motto gilt jedoch für ihn nicht nur für die Kunst, sondern auch für die Schönheiten der Natur und die Freuden des Gaumens.

Reisepreis ab/bis Dresden                                       

bei Buchung bis 30.10.2018                     €     2 290                  Zuschlag Einzelzimmer                              €      220

bei Buchung ab 01.11.2018                     €     2 495                   

bei mehr als 11 Teilnehmern         abzgl. €     150

 

 Der Reisepreis schließt folgende Leistungen ein:

·       7 Übernachtungen in ausgesuchten Hotels, Doppel- oder Einzelzimmer (wie gebucht) mit Bad und WC

·       Reichhaltiges Frühstücksbuffet an allen Tagen

·       Halbpension (Mittag- oder Abendessen) an allen Tagen inklusive Getränke

·       Qualifizierte Studienreiseleitung

·       Fahrten mit einem Bus entsprechend der Gruppengröße oder den öffentlichen Verkehrsmitteln

·       Alle Eintrittsgelder für Besichtigungen wie im Programm beschrieben

·       Bedienungs- und Trinkgelder bei den eingeschlossenen Mahlzeiten und Besichtigungen

 

Nicht eingeschlossen sind persönliche Trinkgelder im Hotel oder für den Busfahrer. Ebenfalls nicht eingeschlossen ist die Reise-Rücktrittskosten-Versicherung. Sollten Sie nicht über eine solche verfügen, raten wir Ihnen dringend dazu eine Reise-Rücktrittskosten-Versicherung ab zu schließen. Entsprechende Unterlagen erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung.

  

Buchungen und Zahlungen:

Buchungen für diese Reise sind ausschließlich beim Veranstalter möglich. Nach Erhalt der Buchungsbestätigung und des Sicherungsscheines ist eine Anzahlung von € 200 fällig, die Restzahlung 3 Wochen vor Reisebeginn. Die Reiseunterlagen werden ca. 10 Tage vor Reisebeginn verschickt.

 

Reisevereinbarungen:

Es gelten die Reisevereinbarungen des Veranstalters MKN-AktivReisen GmbH, Bergmannstraße 3, 80339 München, die mit der Anmeldung anerkannt werden.

 

Teilnehmerzahl:          

Mindestens 6, höchstens 15 Personen

Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl kann die Reise bis spätestens 3 Wochen vor Abreise von Seiten des Veranstalters abgesagt werden.

 

Stand der Ausschreibung:                          

Mai 2018 (Änderungen vorbehalten)